Aufmerksamkeitsnotiz

Wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder eine Ärztin, wenn aussergewöhnliche oder akute Beschwerden auftreten wie Nasenbluten, Kopfschmerzen und Ähnliches.

Wenn die Einschränkung des Geruch- oder Geschmacksinns länger als drei Monate dauert, sollte eine gezielte Abklärung durch den Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten erfolgen.

Verlust des Geschmacks- und Geruchsinnes: diese Tipps sind wichtig

Riechtraining

Verlust des Geruch- und Geschmacksinns

Der Verlust des Geschmack- und Geruchsinns ist ein häufiges Symptom bei COVID-19, rund 80% der COVID-19-Patienten sind davon betroffen. Das SARS-CoV-2-Virus dringt nachweislich über die Schleimhaut des Riech- und Schmecksystems in das zentrale Nervensystem ein und kann die Sinneszellen schädigen oder gar zerstören.

Durch die Schädigung oder Zerstörung dieser Zellen gelangt nur ein unvollständiger Dufteindruck ins Gehirn. Dies kann zu einer Riech- oder Geschmackverwirrung führen, so dass Betroffene beispielsweise den Geruch von Kaffee nicht mehr erkennen können.

Glücklicherweise können sich Sinneszellen aber erneuern, und der Verlauf von Riech- und Geschmackstörungen bei COVID-19 wird von Fachleuten als generell günstig angesehen.

Ein einfaches Riechtraining kann die Geruchswahrnehmung deutlich verbessern:

Schritt 1: Regelmässiges Riechen, z.B. morgens und abends für 10-15 Sek., jeweils an vier intensiven Düften

Schritt 2: Gerüche bewusst wahrnehmen und gleichzeitig visualisieren

  • Für den Anfang eignen sich: Gewürznelken, Rose, Zitrone, Eukalyptus
  • Die 4 Trainingsgerüche nach 12 Wochen auswechseln
  • Fürs Riechtraining auch geeignet sind vertraute Düfte wie das Lieblingsparfüm oder Kaffeeduft

Bitte lesen Sie die ausführlichen Informationen und Anleitungen im Ratgeber Riechtraining.

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